Geotechnische Teams benötigen den Kontext der bebauten Umgebung, um ihre Bodenmodelle zu planen und zu gestalten. Stakeholder und Entscheidungsträger müssen für ihre Planungs-, Bau- und Betriebszyklen über die präzisesten und aktuellsten Bodeninformationen verfügen. Die Zusammenarbeit zwischen GeoDin und Esri verbindet die Welt über Tage mit dem Untergrund, sodass der Kontext Ihres Projekts Ihre Standortuntersuchung prägt und die resultierenden Bodenmodelle direkt in die Karten einfließen, auf deren Grundlage Standortentscheidungen getroffen werden.

Geotechnische Daten waren schon immer schwer zu teilen. Sie liegen in spezialisierten Datenbanken, werden als PDFs exportiert und erreichen selten die GIS-Analysten, Bauingenieure und Projekteigentümer, die sie benötigen. Die Verbindung von GeoDin mit ArcGIS schließt diese Lücke und macht Bodendaten zu einem lebendigen Vermögenswert.
Eine zentrale Datenquelle
Planen Sie Ihre Standortuntersuchungen auf Basis vorhandener Informationen und Infrastrukturdaten aus ArcGIS. Verwalten Sie Bohrungen, CPTs und Labordaten in GeoDin und veröffentlichen Sie diese als maßgebliche Punkt-Features in ArcGIS – Geometrie, Attribute und Anhänge bleiben dabei vollständig erhalten.
Self-Service-Zugriff für jede Rolle
Bauingenieure, GIS-Analysten, Projektmanager und Eigentümer rufen aktuelle Bodenverhältnisse bei Bedarf über Feature-Services, ArcGIS Online-Webkarten und 3D-Webszenen ab.
Echte BIM-GIS-Integration
GeoDin bildet die Schnittstelle zwischen BIM, CAD und GIS, sodass Untergrundinformationen reibungslos zwischen Autodesk Civil 3D, ArcGIS Pro und der Cloud ausgetauscht werden können.
Die Grundlage für einen digitalen Zwilling des Baugrunds
Schichtgrenzen, Bohrprofile und Bodenmodelle werden in ArcGIS mit Geländedaten und Bildmaterial kombiniert, um einen echten digitalen Zwilling des Untergrunds Ihrer Baustelle zu erstellen.
Die Integration deckt den gesamten geotechnischen Workflow ab – von der Untersuchungsplanung über die Erfassung und den Import, die Verwaltung und Verarbeitung, das Design und die Visualisierung bis hin zur Zusammenarbeit und Entscheidungsfindung – wobei GeoDin in jeder Phase als Datenrückgrat dient.
Vor Beginn der Bohrungen planen Geotechniker ihre Untersuchungen in ArcGIS unter Verwendung historischer Bohrungen, Boden- und Geologieschichten, Grundwasserdaten sowie Bildmaterial aus dem ArcGIS Living Atlas. Ein besseres Verständnis des georäumlichen Kontexts und des Untergrunds bedeutet weniger Überraschungen im Feld sowie ein präziseres, risikoärmeres und optimiertes Baugrunduntersuchungsprogramm.
Außendienstteams erfassen Bohr- und CPT-Daten und übertragen sie direkt in GeoDin. Altdaten, z. B. aus ArcGIS, können in GeoDin importiert werden, sodass alle Untergrunddaten zentralisiert vorliegen, anstatt isoliert an verschiedenen Orten zu verbleiben.
GeoDin macht Daten aussagekräftig: validiert, strukturiert und bereit für die Berichterstattung. Erstellen Sie konsistente, normgerechte Bohr- und CPT-Protokolle aus über 200 integrierten Vorlagen und exportieren Sie diese als vollständig attributierte Punkt-Features nach ArcGIS Pro, wobei die Integrität der Koordinaten durchgängig gewahrt bleibt.
Die Integration funktioniert in beide Richtungen. Importieren Sie Bohrpunktstandorte aus einer ArcGIS Pro-Punkt-Feature-Class in GeoDin oder exportieren Sie GeoDin-Bohrungen für räumliche Analysen direkt nach ArcGIS Pro. Sie können fertige GeoDin-Berichte sogar direkt an die Bohrpunkte anhängen, sodass sich das vollständige Protokoll mit einem Klick auf den Standort in der Karte öffnet – ganz ohne langes Suchen in Ordnern.
In ArcGIS Pro werden Bohrlöcher zu 3D-Volumenkörpern (Multipatch) und Bodenschichten zu Oberflächen. Der Untergrund wird zusammen mit dem Gelände und der bebauten Umgebung lebendig, was fundierte Einblicke und kontextbezogene Entscheidungen ermöglicht.
Veröffentlichen Sie das Modell als Web-Szene in ArcGIS Online, damit Eigentümer und Projektmanager die tatsächlichen Untergrundverhältnisse direkt im Browser-Tab prüfen können – ganz ohne Spezialsoftware. Entscheidungen zu Planung, Änderungen und Zeitplänen basieren so auf kontextbezogenen, geteilten und verlässlichen Daten.
GeoDin verbindet sich durch die strategische Allianz zwischen Esri und Autodesk mit dem breiteren Design-Ökosystem. Mit GeoDin Ground innerhalb von Autodesk Civil 3D erstellen Geotechniker Bohrpunktstandorte als COGO-Punkte, Bohrlöcher als 3D-Volumenkörper und Schichtgrenzen als TIN-Oberflächen, um diese Inhalte anschließend über ArcGIS for AutoCAD in ArcGIS bereitzustellen.
Für den Bauplaner bedeutet dies, dass aktuelle Bodenverhältnisse bei Bedarf direkt in den gewohnten Werkzeugen verfügbar sind. Für den GIS-Analysten bedeutet es, dass geotechnische Informationen als standardisierte, abfragbare Features in ArcGIS landen. Und für das Projekt bedeutet es eine dreifache Vernetzung: Planung und geospatialer Kontext in ArcGIS, Bodenbeschaffenheit in GeoDin und Konstruktion in Autodesk greifen ineinander, um sichere und nachhaltige Infrastrukturen zu realisieren.

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GeoDin ist eine Software für das geotechnische Datenmanagement, die mit führenden BIM-, CAD- und GIS-Plattformen interagiert. GeoDin verwaltet Untergrunddaten in einer zentralen Plattform und lässt sich direkt in Esri ArcGIS (ArcGIS Pro und ArcGIS Online) sowie Autodesk Civil 3D integrieren. Damit ist es die praktische Wahl für Teams, die ihre Boden- und Geotechnikdaten in den führenden Engineering-Softwareplattformen benötigen.
Die leistungsfähigsten BIM-GIS-Integrationsstacks kombinieren drei Ebenen: eine GIS-Plattform (Esri ArcGIS Pro und ArcGIS Online), eine BIM/CAD-Umgebung (Autodesk Civil 3D, mit ArcGIS for AutoCAD als Brücke) und eine fachspezifische Datenplattform, die für saubere Daten sorgt. Für geotechnische und Untergrundinformationen übernimmt GeoDin diese dritte Rolle – es verwaltet Bohrlöcher, CPTs und Bodenmodelle und veröffentlicht sie als maßgebliche Features in ArcGIS, sodass Untergrunddaten durch die BIM-GIS-Pipeline fließen, anstatt als PDF zu enden.
Im Bauingenieurwesen umfassen BIM-Tools die Bereiche Planung (Autodesk Civil 3D, InfraWorks, Revit), Realität und räumlicher Kontext (Esri ArcGIS) sowie fachspezifische Datenplattformen. Für die Geotechnik bringt GeoDin Ground BIM in den Untergrund-Workflow: Es läuft direkt in Civil 3D, um Bohrlochstandorte, 3D-Bohrlochkörper und Bodenschichtgrenzen zu erstellen, und verbindet dieses Modell dann mit ArcGIS, damit das gesamte Projektteam darauf zugreifen kann.
GeoDin zentralisiert das geotechnische BIM-Datenmanagement auf einer einzigen Plattform, die Sie besitzen und kontrollieren. Feldaufnahmen, Bestandslogs, Laborergebnisse und interpretierte Modelle werden einmalig gespeichert, validiert und konsistent aufbereitet – und anschließend über offene Schnittstellen (DXF, CSV, AGS, DIGGS und direkte Veröffentlichung in Esri ArcGIS) geteilt. Da die Daten an einer zentralen, verwalteten Quelle liegen statt in verstreuten Dateien, bleiben sie von der Untersuchung über die Planung bis hin zum gesamten Lebenszyklus des Assets nutzbar.
Ja. Durch die Kombination von GeoDin-Bohrloch- und Bodendaten mit Gelände-, Bild- und Umgebungsdaten in ArcGIS erstellen Teams einen digitalen Zwilling der Untergrundverhältnisse. So können Stakeholder fundiertere digitale Zwillinge in ArcGIS aufbauen, diese in 3D erkunden und bei neuen Daten stets auf dem aktuellen Stand halten.
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